Der «Bankenexperte» der «NZZ» entpuppt sich als Ex-UBS-Direktor

Die «NZZ» lässt «Bankenexperte» Andreas Ita gegen den Bundesrat wettern, ohne ihn transparent als Bankenvertreter vorzustellen.

«Der Bankenexperte Andreas Ita hält die Vorschläge des Bundesrats zur künftigen Eigenkapitalausstattung der UBS für problematisch», titelte die «NZZ» am 25. April. «Das wirkt wie ein Kompromiss, ist aber keiner», kritisierte der «Bankenexperte».

Wenn Medien «Experten» zitieren, sollten Leser und Zuschauerinnen davon ausgehen können, dass es sich um unabhängige neutrale Stimmen handelt. 

«NZZ» vom 25. April 2026

Bei Andreas Ita, den die «NZZ» lediglich als «Bankenexperte» vorstellte, ist dies jedoch nicht der Fall. Ita betrieb für die UBS Handel mit Aktienderivaten und führte bis 2019 als UBS-Direktor die Investment-Abteilung für Kapitaloptimierung. Heute ist er Bankberater und Verwaltungsrat einer Regionalbank. 

Er vertritt also die Interessen der Banken. In der «NZZ» bedauert er denn unter anderem auch, dass wegen der höheren Kapitalkosten «die Aktionäre leiden» könnten.

Weiterführende Informationen

Marc Chesney kontert Argumente gegen die UBS-Kapitalvorgaben, Infosperber vom 25. April 2026

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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